In eigener Sache
Liebe Festival-Fans,die Jazztime Hildesheim bringt Euch seit über 40 Jahren großartige Musik – international bekannte Künstler, drei Tage Open-Air-Programm, und das völlig kostenlos.
Möglich ist das nur durch das Engagement der Ehrenamtlichen vom Bischofsmühle Cyclus 66 e. V. – und natürlich durch eure Unterstützung!
Damit wir auch weiterhin ein so starkes Festival auf die Beine stellen können, brauchen wir Euch natürlich auch wieder: Kauft unseren Festival-Pin für nur 4 Euro!
Jeder verkaufte Pin hilft, Gagen, Technik und all die Dinge zu stemmen, die hinter den Kulissen laufen. Für Euch sind das 4 Euro – für uns ist das die Grundlage, damit Jazztime auch im nächsten Jahr wieder stattfinden kann. Musik für Alle, finanziert von Vielen.
Zeigt Eure Solidarität - tragt den Pin, feiert mit uns und helft mit dieses besondere Festival am Leben zu halten!
Kauft uns jeden Tag alle Pins ab!
Der VorstandBischofsmühle Cyclus 66 e. V.
Jazztime Hildesheim 2025
06.06. bis 09.06.2025
Es war locker, freundlich, familiär. Trotz des nicht gerade freundlichen Wetters war die Festivalatmosphäre bei der Jazztime 2025 mal wieder perfekt.
Schon am Freitagabend stimmten sich knapp 500 Besucher auf dem Hildesheimer Marktplatz mit der Formation Jazz2Jazz auf die kommenden drei Tage ein.
Die starteten dann mit Lösekes Blues Gang am Samstag vor dem Theater. Deren Mischung sorgte von Beginn an für „Schaukelstimmung“, „Fußwippen“ und brachte das Publikum früh in Festival-Stimmung.
Danach lieferten Johnny & The Yooahoos akustisch, mit Mandoline, Banjo, Gitarre, Bass und harmonischem Gesang – einen erfrischend ehrlichen Mix aus traditionellem Bluegrass und zeitgemäßem Folk.
Ausdrucksstark und tief im Blues verwurzelt, beeindruckte Marc Rune, alias Big Creek Slim, aus Dänemark Publikum und Veranstalter gleichermaßen.
Der absolute Hammer war dann aber der Auftritt von den Symphoniacs, in der ersten Gala-Veranstaltung.
Der Mix aus Elektro und Klassik-Elementen war optisch wie klanglich ein Erlebnis und begeisterte Jung und Alt. Schon ab dem zweiten Stück gab es für das Publikum kein Halten mehr. Bravo-Rufe und Standing-Ovations wechselten sich ab. So schön wie es war, gefühlt leider zu schnell vorbei! Aber eine Show, die in die Jazztime-Geschichte eingehen wird!
Zur After-Show-Party gabs Lounge-Jazz mit sohosmile, eine tolle Formation, mit fantastischer Sängerin.
Traditionellen New-Orleans-Jazz lieferte der Altmeister am Schlagzeug ab. Trevor Richards, ein Mann der alten Schule, brachte den Sonntag so richtig in Schwung.
Kompletter Stilwechsel dann mit Quorum X. Hochenergetisch, funky und fusionslastig sorgten sie für tanzfreudige Festivalgäste.
Die machten auch beim Bad Mouse Orchestra weiter mit, das mit seinen Songs in die Zeit des Jazz der 20er und 30er Jahre entführte. Noch eine dreiviertel Stunde nach dem Auftritt wurde die Band umlagert und schrieb sich an Autogrammen die Finger wund.
Als weiterer Stimmungsmotor zeigte sich dann Carole Alston mit ihrer Band Soul Essence. Warm und gefühlvoll, aber auch soulig mit einer Prise Funk war ihre Hommage an die großen Damen des Jazz gespickt.
Große Überraschung bei der Preisverleihung des HI FIVE Jazz Award. Mit viel Vorschusslorbeeren angekündigt, waren das Vincent Meissner Trio und Tobias Meinhart - Berlin People auch voll auf der Höhe. Beide haben beim Publikum und auf Veranstalter-Seite einen starken Eindruck hinterlassen. Würdige Preisträger kann man da nur sagen!
Danach im F 1 - eine richtige Piano-Legende. Joe Pentzlin lieferte mit Gregor Kilian nochmal Ragtime und Boogie-Woogie zum Gala-Ausklang.
Der Montag ging mit dem Siggy Davis Quartett auch gleich in die Vollen. Diese Dame zeigte sich als wahrer Energie-Katalysator.
Angeführt von einem Frontmann, der zu den besten Harp-Spielern Europas gehört, brachten die Mojo Men mitreißende Eigenkompositionen, meisterhafte Klassiker und Geschichten direkt aus dem Musikerleben.
Zum Finale tänzelte ein britischer Gentleman auf die Bühne, der es in sich hatte. Jackson Sloan, Veteran der internationalen Szene und in London beheimatet, war exklusiv für die Jazztime angereist. Mit der Drew Davies Rhythm Combo entführte er in die rauchigen Clubs der 50er Jahre – voller Groove, Gefühl und unverwechselbarem Stil.
Dank an alle, die mit Rat und Tat geholfen haben!
Dank an das zauberhafte Publikum, das Regen und Wind die Stirn geboten hat,
und großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer.
Nach der Jazztime ist vor der Jazztime. Wir freuen uns auf 2026 - dann bei strahlendem Sonnenschein!
Der Vorstand des Bischofsmühle Cyclus 66 e. V
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Großes Haus im TfN
SYMPHONIACS überschreiten mühelos die Grenzen zwischen Klassik und Club und begeistern zigtausende Menschen mit virtuosen, energiegeladenen Konzerten auf der ganzen Welt. Sie spielten Konzerte in Tokio, London, Los Angeles, Mailand, Berlin, Hamburg, München und Wien und eroberten sich ein zahlloses Publikum.
Ihr Repertoire reicht von Bach bis zur Club- Musik der Gegenwart und ihre Videos bei YouTube wurden bereits 30 Millionen Mal angesehen.
Allein ihre Interpretation von „A Sky full of Stars“ in der Originalversion von Coldplay und Avicii bekam mehr als 17 Mio. Aufrufe.
Ihr Album stand mehrere Wochen in den TOP TEN der iTunes-Charts und war 21 Wochen in den offiziellen Deutschen Album-Charts vertreten.
Weitere re-worked Klassik und neue Neo-Classical-Kompositionen, sowie Neuinterpretationen von Tracks von Daft Punk, Calvin Harris, Faithless und Georgio Moroder folgten. Egal ob Festival oder Konzertsaal, SYMPHONIACS begeistern ihr Publikum mit ihrem Klassik-Club-Mix in jeder Location.
Dresscode: Lässige Streetwear und Sneaker statt schwarzer Abendgarderobe und blank gewienerter Lackschuhe.
Preisgekrönte Cellisten, Geigen-Virtuosen, ein herzerwärmendes Piano und ein schwungvoller Electro-Artist überzeugen durch ihre Ausdrucksstärke und herausragende Bühnenpräsenz.
Zahlreiche TV-Auftritte, darunter das weltweit größte Silvesterkonzert vor dem Brandenburger Tor in Berlin, mit über 600.000 Live- und 3,5 Millionen Fernsehzuschauern sorgten für eine riesige und ständig wachsende Fangemeinde.
Denn SYMPHONIACS ist viel mehr als nur Musik: Es ist eine Philosophie. Ein Lebensstil. Die Zukunft.
„Symphoniacs schreiben den Sound der Zukunft“ (DEUTSCHE WELLE TV)
Karten für die Symphoniacs gibt es im Vorverkauf ab 58,90 Euro zzgl. Gebühren im Service Center des Tfn und bei Reservix
Eröffnung auf dem Historischen Marktplatz
Open Air vor dem Stadttheater
Montag, 09.06.2025
12.00 Uhr: Siggy Davis Quartett
13.30 Uhr: Mojo Men
15.00 Uhr: Jackson Sloan & The Drew Davies Rhythm Combo (GB / F)
Großes Haus im Stadttheater
20.45 Uhr: Symphoniacs
22.45 Uhr im F1
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Sonntag, 08.06.2025
20.00 Uhr: HI FIVE Jazz Music Award 2025
Vincent Meissner Trio
Tobias Meinhart - Berlin People
22.45 Uhr im F1
Der Eintritt ist frei, Eingang über Teichstraße
Externe Veranstaltungen
Bei den nachstehenden Veranstaltungen ist die Jazztime Hildesheim nicht als Veranstalter verantwortlich
Montag, 09.06.2025
11.00 Uhr: Jazzmatinee mit Gottesdienst in der Andreaskirche
17.30 Uhr: B.B. & The Blues Shacks im Miara
Preisträger HI FIVE Jazz Music Award 2025
Sonntag, 08.06.2025, 21.30 UhrGroßes Haus im TfN
Ihr zweites Album, "DARK HORSE", steht im Zeichen der Mehrdeutigkeit des Begriffs "dark horse", der auf eine Person mit verborgenem Talent oder einen Außenseiter verweist.
Jede Komposition auf dem Album enthält versteckte Elemente oder Doppeldeutigkeiten, die sich erst am Ende offenbaren. Die Musik zeichnet sich durch kraftvolle Unisono-Linien aus und ist gleichzeitig humorvoll, stimmungsvoll und mitreißend.
Neben vielen Preisen war Meinhart unter anderem für einen ECHO nominiert und gewann den renommierten Solistenpreis am spanischen Getxo Jazzfestival.
Der HI Five Jazz Music Award wird von Rotarier Hildesheim ausgelobt.
Karten im VVK gibt es zum Preis ab 44,90 Euro im Servicecenter des TfN, sowie online bei Reservix
und der Abendkasse ab 50,00 Euro.
Der Eintrittspreis gilt selbstverständlich für beide Konzerte des Abends.
Preisträger HI FIVE Jazz Music Award 2025
Sonntag, 08.06.2025, 20.00 UhrGroßes Haus im TfN
„Eine neue Hoffnung des deutschen Jazz“, erkannte mdr kultur, was der Deutschlandfunk noch steigerte: „eine Band, die abheben wird wie eine Rakete.“
Der amerikanische Down-beat hörte „Spannung und Begeisterung“ in Vincent Meissners von seinem Mentor Michael Wollny produzierten Debütalbum „Bewegtes Feld“ aus dem Jahr 2021. Gerade mal zwanzig war da der Pianist und schon ordentlich mit Preisen dekoriert. Dabei hatte sein junges akustisches Pianotrio mit Bassist Josef Zeimetz und Schlagzeuger Henri Reichmann bis dahin coronabedingt kaum Gelegenheit, das reichhaltige und durchweg vom Bandleader komponierte Material live vorzustellen und zu entwickeln. Aus einem inzwischen gewachsenen Fundus hat sich das Trio für einen konzeptionellen Rahmen entschieden, der durch eine Nähe zur Popmusik definiert ist. Offensiv wollen sie ihre Kunst präsentieren und sich positionieren. Das neue Kapitel des Vincent Meissner Trios ist ein konsequenter nächster Schritt, der schon wieder Lust auf mehr macht. Diese Band ist auf dem Weg.
Karten im VVK gibt es zum Preis ab 44,90 Euro im Servicecenter des TfN, sowie online bei Reservix
und an der Abendkasse ab 50,00 Euro.
Der Eintrittspreis gilt selbstverständlich für beide Konzerte des Abends.
Die Preisträger 2025
Best of Jazztime Hildesheim Part 1
Der Zugang zum F1 erfolgt ab ca. 22.30 Uhr über den Aufgang Teichstraße.
Der Eintritt ist frei.
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Preisträger HI FIVE Jazz Music Award 2024
Sonntag, 19.05.2024, 20.00 UhrGroßes Haus im TfN
Von seinen zahlreichen Partnerschaften war vielleicht keine fruchtbarer als seine Mitgliedschaft im Trio des Bassisten Dieter Ilg, dabei hat Böhm in den letzten zwei Jahrzehnten an mehr als 60 Alben mitgewirkt.
Mehr als 11 Jahre ist Rainer Böhm nun schon festes Mitglied im Trio des Kontrabassisten Dieter Ilg. Und auch wenn er in dieser Band, die mit ihren zeitgenössischen Jazz-meets-Klassik-Bearbeitungen Maßstäbe gesetzt hat, weit mehr ausfüllt als die Rolle eines Sideman, tritt der aus Ravensburg stammende Pianist nun mehr und mehr mit eigenen Projekten in Erscheinung. Vor allem mit seinem illuster besetzten Sextett rückt er als Solist, Komponist und Bandleader offensiv ins Rampenlicht des Euro-Jazz. Unterstützt wird er dabei von Musikern, die zur Creme de la Creme der britischen und deutschen Jazzszene zählen.
Karten im VVK gibt es im Servicecenter des TfN, sowie online bei Reservix
zum Preis ab 41,90 Euro und ander Abendkasse ab 55,00 Euro.
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Preisträger HI FIVE Jazz Music Award
Sonntag, 19.05.2023, 21.30 UhrGroßes Haus im TfN
Seit mehr als zehn Jahren gelingt der Komponistin, Klarinettistin und Bandleaderin Rebecca Trescher mit ihren Ensembles im wahrsten Sinne des Wortes Ausgezeichnetes: neue hörbare Horizonte, subtil verortet zwischen Jazz und zeitgenössischer E-Musik. Im Wechselspiel von Plan und Freiheit entstehen akustische Fahrten entlang Treschers sensibler Kompositionen. Dabei setzt die gebürtige Tübingerin musikalisch wie in der Besetzung ihrer Bands auf Freigeist und Kombinationsgabe.
Und jederzeit spürt man die außergewöhnliche, inspirierende Energie dieses Ensembles, das einige der angesagtesten Musiker aus ganz Deutschland miteinander vereint.
Vorletztes Jahr wurde die Musikerin für ihr Werk „Paris-Zyklus“ mit dem Deutschen Jazzpreis für „Komposition des Jahres 2022“ ausgezeichnet und die internationalen Kritiker des amerikanischen Kult-Magazins Down Beat votierten so, dass die 36-jährige Wahl-Berlinerin die Rising Star-Kategorie Klarinette gewinnen konnte. Sie war auf internationalen Konzertbühnen zu hören, bis dato hat sie sieben Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und wurde mit zahlreichen Preisen für ihr künstlerisches Schaffen ausgezeichnet.
Karten im VVK gibt es im Servicecenter des TfN, sowie online bei Reservix
zum Preis ab 41,90 Euro und der Abendkasse ab 47,00 Euro.
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Großes Haus im TfN
Das Konzert ist bereits ausverkauft!
Wenn Rebekka Bakken singt, dann weiß man ganz schnell, hier hört man eine der eindrucksvollsten Stimmen Skandinaviens. Diese Frau ist einfach eine Gesangssensation!
Fernab aller Genregrenzen ist die Singer/Songwriterin allen Schubladen entwachsen und lässt aus allen Ecken Stileinflüsse zu, sei es die Folklore ihrer Heimat oder Country & Western aus den fernen USA. Sie verneigt sich mit Coverversionen vor Tom Waits und Ludwig Hirsch. Viele ihrer Kompositionen tragen die eigene Biografie in sich, und zusammen mit ihren Ansagen entsteht so ein Bild einer hoch emotionalen Frau, die in der Lage ist, all die Facetten ihrer Seele in höchster Gesangskunst ins Publikum zu verströmen.
Rebekka Bakken weiß, ihre Kompositionen optimal in Szene zu setzen, ihre Stimme – was ein Organ – verfügt über eine enorme Kraft und Tiefe. Man hat den Eindruck, als gäbe es nichts, was diese Frau nicht singen könnte. Ihre Songs erzählen von Liebe, Sehnsucht, Trennung, aber wie! Nicht popsäuselnde Plattitüden werden hier verbreitet, sondern authentische – oftmals „nackte“ – Lebenserfahrungen.
Dabei ist ihre Stimme mal sanft, liebevoll, mal rotzig, attackierend, schrill, laut. Rebekka Bakken schreibt und singt aus tiefster Seele, instinktiv und offen und trifft damit direkt mitten in unsere Gefühlswelt, wir fühlen uns unmittelbar angesprochen. Hier agiert eine starke Frau in bester Singer/Songwriter-Tradition. Kein Wunder also, dass sich auch die Presse in Lobeshymnen ergießt:
„Eine Sirene! Wer sie hört, ist verloren. Bis unter die Haarspitzen erotisch.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Die schöne Hexerin aus dem Norden.“
Welt
„Eine Stimme, die einem die Sprache verschlägt.“
Süddeutsche Zeitung
Best of Jazztime Hildesheim Part 2
Der Zugang zum F1 erfolgt ab ca. 22.30 Uhr über den Aufgang Teichstraße.
Der Eintritt ist frei.
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Etwa 12- 15.000 BesucherInnen wurden beim diesjährigen Musik-Marathon in und vor dem Stadttheater Hildesheim gezählt.
Bereits am Freitagabend hatten sich auf dem Historischen Marktplatz viele Hundert Musikfreunde zur traditionellen Eröffnung versammelt, denn da gab es ordentlichen Dixie-Swing auf die Ohren. Frisco Five aus Hannover begeisterte die Menge mit einem Sound, der sich wohltuend vom Dixie-Swing-Mischmasch vieler anderer Formationen abhob.
Mit einem absoluten Highlight startete die Jazztime 2024 dann am Pfingstsamstag vor dem Stadttheater! Die drei schwedischen Schwestern von der Band Baskery wurden ihren Vorschusslorbeeren gerecht und lieferten mit akustischer Instrumentierung und dreistimmigem Gesang ein regelrechtes Americana-Feuerwerk ab. Ungewöhnlich für diese frühe Nachmittagszeit: Der Theatervorplatz war rappeldicke voll.
Jürgen Attig, ehemals Bassist der Kultband „Felix de Luxe“, präsentierte im Anschluss sein neues akustisches Sextett Voyage und erfreute das Publikum mit einer Musik aus der Klangwelt des Jazz Manouche, der man sich schwerlich entziehen konnte.
Ihr guter Ruf eilte den dreifachen „German Blues Award“-Gewinnern voraus. Die Bluesanovas beendeten der ersten Open-Air-Tag und bewiesen zu was Blues „made in Germany“ fähig ist: Nämlich eine Musik zu spielen, die sofort über‘s Ohr ins Bein geht.
Die erste Gala: Norwegens Ausnahmesängerin Rebekka Bakken, eigens für die Jazztime aus Oslo eingeflogen, wurde ihrem Ruf als Gesangssensation voll gerecht. Bakken stellte ihre Stimme unmittelbar in den Vordergrund ihrer herausragend spielenden Band, die mit raffinierten und reduzierten Arrangements das intime Klangbett für ein Konzert voll tiefempfundener Gefühle bereitete. Nach rund 120 Minuten Standing Ovations und noch zwei Zugaben on Top.
Die After-Show-Party im F 1, mit den „Best of Jazztime“ vom Band, war jetzt nicht der Burner. Das soll sich im kommenden Jahr aber ändern. Wieder zurück zur Live-Musik.
Am Pfingstsonntag ließ die Wetter-Prognose nicht Gutes erahnen. Während das Hot Jazz Orchestra Hannover seine Musik der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts noch trocken über die Bühne brachte, zogen beim Auftritt von Awek die ersten dunklen Regenwolken auf. Bei den eigens für die Jazztime aus Toulouse angereisten Franzosen begann es aus Kübeln zu schütten. Das beeindruckte Deutschlands jungen Saxophon-Star Jakob Manz allerdings nicht im Geringsten. Im Anschluss an die Franzosen, immer noch starker Regen, gaben er und seine Band auf der Bühne alles. Und nach 60 Minuten waren auch die Regenwolken weggeblasen.
So konnten danach die Blues Shacks, Hildesheims Vorzeige-Band, einen weiteren Top-Gig in ihr Tagebuch eintragen.
Im Anschluss an den zweiten Open-Air-Tag wurden die Preisträger des dritten HI FIVE Jazz Music Awards im großen Haus geehrt. Das Rainer Boehm Sextett und das Rebecca Trescher Tentett erwiesen sich als würdige Gewinner, und beide verzauberten das Publikum mit Jazz vom Feinsten. Leider ließ der Besuch dieser Gala sehr zu wünschen übrig. Etwas mehr Vertrauen in Jury und Veranstalter würde Hildesheim guttun.
Dann ging es in den Endspurt.
Das Starlight Swing Orchestras am Pfingstmontag präsentierte gekonnt die verschiedensten Stilrichtungen konzertanter Big Band-Musik. Und dazu eine äußerst beeindruckende Sängerin.
Der in Berlin lebende Australier Pugsleys Buzzard trat mit seinem Swamp Orchestra, als vorletzte Jazztime-Band auf. Sein rauer Bariton ging dermaßen unter die Haut…, Tom Waits ließ grüßen.
Zum Finale angereist war bereits am Mittwoch vor Pfingsten Alex Woodson mit seiner Band „The Allnighters“. Die Kalifornier zeigten den Hildesheimern in einem atemberaubenden Konzert, was eine Harke ist, und wie man den Blues an der amerikanischen Westküste spielt.
Dank an alle, die mit Rat und Tat geholfen haben! Dank an das zauberhafte Publikum, das dem Regen die Stirn geboten hat, und großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer.
Nach der Jazztime ist vor der Jazztime. Wir freuen uns auf 2025, ohne Regen und bei strahlendem Sonnenschein!
Der Vorstand
Bischofsmühle Cyclus 66 e. V.
Eröffnung auf dem Historischen Marktplatz
Open Air vor dem Stadttheater
Montag, 20.05.2024
12.00 Uhr: Starlight Swing Orchestra
13.30 Uhr: Pugsley Buzzard & The Swamp Orchestra (INT)
15.00 Uhr: Li'l A & The Allnighters (USA)
Großes Haus im Stadttheater
20.45 Uhr: Rebekka Bakken
22.45 Uhr: Best of Jazztime Part 1
Der Eintritt ist frei![]()
Sonntag, 19.05.2024
20.00 Uhr: HI FIVE Jazz Music Award 2024
Rainer Böhm Sextett
Rebecca Trescher Tentett
Aftershowparty im Foyer 1
22.45 Uhr: Best of Jazztime Part 2
Der Eintritt ist frei
Wie Hildesheim jedes Jahr den Jazz neu erfindet
So betitelte die Hildesheimer Allgemeine Zeitung ihre zweiseitige Berichterstattung über die Jazztime Hildesheim 2023. Und in der Tat, wenn man sich das gebotene Programm näher anschaut, ist diese Überschrift goldrichtig.Bereits „Die Kleine Swingbrause“ überzeugte beim Eröffnungskonzert auf dem Historischen Marktplatz mit einer facettenreichen Darbietung.
Als Opener am Pfingstsamstag ging dann bei bestem Festival-Wetter gleich ein lokales Highlight auf die Bühne vor dem Stadttheater. The O-Jacks brachten eine gekonnte 50er Jahre-Show auf die Bühne.
Radius aus Köln machten dann mit einer gehörigen Portion Funky Jazz ordentlich Druck. Brian Templeton aus den USA überzeugte mit seiner Stimmgewalt.
In der Gala riss ein unglaublich charmantes Duo, Marialy Pacheco und Max Mutzke, die Zuhörer von den Stühlen. Zum Niederknien war die Nummer, zu der der Saxophonist Jakob Manz, Preisträger des HI FIVE Jazz Music Award, mit auf die Bühne kam. Standing Ovations, minutenlang!
Die Boogie Bar sorgte für einen lockeren Abschluss bei der After-Show-Party am Samstag.
Der Pfingstsonntag startete ebenfalls mit einem lokalen Highlight. Kussi Weiss, Aushängeschild der deutschen Sinti-Jazz-Szene, zeigte gemeinsam mit Tschabo Franzen, Oliver Gross und Jürgen Attig, wie man das Erbe von Django Reinhardt mit modernen Elementen verbindet.
Black Patti, mit ihrem 40er Jahre Blues, waren danach mal wieder absolute Sympathieträger. Schon beim Aufbau der Sofa Connection füllte sich der Platz so sehr, dass man kaum noch mit dem Fuß wippen konnte. Die Show war umwerfend. Gleiches gilt für den Lokalmatadoren im Blues, die Till Seidel Band.
Dann wurden im Großen Haus die Preise an die Gewinner des High FIVE Awards vergeben. Maik Krahl, Trompeter und Schüler von Till Brönner, erwies sich als würdiger Preisträger.
„Der Trompeter Maik Krahl machte mit seinem Quartett den Anfang. Und was für einen. Sein Ton, sein Spiel war streckenweise so, als hätte er ein Flügelhorn: rund, samtig, weich wie eine Wohlfühldecke“, schreibt die Hildesheimer Allgemeine Zeitung einen Tag später.
Es folgte Jakob Manz, das absolute Ausnahmetalent am Altsaxophon.
„Die Träger des Hauptpreises leben und atmen den Geist der Fusion der ausgehenden 80er und beginnenden 90er Jahre und transferieren ihn ins heute. Da wurden teilweise Erinnerungen an Candy Dulfer wach.“ (HAZ vom 30. Mai)
Absolut positiv überrascht hat dann Mantra aus Hannover bei der After-Show-Party. Auch die Musiker von Jakob Manz und Maik Krahl zollten höchsten Respekt.
Zum Finaltag am Montag wurde eine alte Bigband-Tradition fortgeführt. So hatten sich zum Jazzfrühschoppen mit der Varifocal Jazz Lounge bereits zahlreiche Jazzliebhaber auf den Weg gemacht.
Und es wurde ordentlich getanzt. Jake LaBotz aus den USA traf dann genauso den Geschmack des Publikums, wie der eigens zur Jazztime angereiste Chris Corcoran aus London. Mit seiner 6-köpfigen Band brannte er ein wahres musikalisches Feuerwerk ab.
Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, bei den Künstlern, beim absolut besten Publikum der Welt, Ihr wart wieder da, und natürlich bei all den ehrenamtlichen Helfern. Ohne Euren großartigen Einsatz wäre solch ein Marathon nicht zu wuppen. Wir freuen uns auf die Jazztime 2024, bei hoffentlich wieder strahlendem Sonnenschein.
Der Vorstand
Bischofsmühle Cyclus 66 e. V.
Open Air vor dem Stadttheater
Montag, 29.05.2023
12.00 Uhr: Varifocal Jazz Lounge
13.30 Uhr: Jake LaBotz (USA)
15.00 Uhr: Chris Corcoran Band (UK)
Großes Haus im Stadttheater
20.45 Uhr: Marialy Pacheco & Max Mutzke- CUB/D
22.45 Uhr: Boogie Bar @Jazztime
Der Eintritt ist frei![]()
Sonntag, 28.05.2023
20.45 Uhr: HI Five Jazz Music Award 2023
Maik Krahl Quartett
Jakob Manz Projekt
Aftershowparty im Foyer 1
23.15 Uhr: Mantra
Der Eintritt ist frei
Großes Haus im TfN
Mit dem musikalischen Programm „Unsere Nacht“ treffen die kubanische Pianistin Marialy Pacheco und Max Mutzke in Hildesheim aufeinander. Kompetenz und Musikalität paaren sich zu einem Zusammenspiel und Rendezvous der besonderen Art.
Der inzwischen 41-jährige Max Mutzke wurde 2004 über Nacht berühmt. Er gewann damals die deutsche Vorentscheidung für die Teilnahme am Eurovision Song Contest, sang für Deutschland in Istanbul und erreichte mit Platz acht eine der besten Platzierungen der vergangenen 20 Jahre.
Sein erstes Album danach, erschien im Januar 2005 und stieg auf Platz eins in die deutschen Album-Charts ein und hielt sich sechs Wochen lang in den Top Ten, wie seine Folge-Alben.
2012 veröffentlichte er mit Durch Einander ein „Jazzalbum“, und erhielt im Mai 2013 dafür den Echo-Jazz-Award in Platin.
Marialy Pacheco ist eine in Havanna geborene exzellente Jazzpianistin. Nach einer klassischen Musikausbildung auf ihrer Heimatinsel Kuba entdeckte sie bereits mit 15 Jahren eine Vorliebe für die Jazzmusik.
Auf Grundlage traditioneller kubanischer Rhythmen entwickelte sie ihre individuelle musikalische Ausdrucksform, mit der sie das Publikum auf eine Reise in ihre Heimatstadt Havanna mitnimmt. Das erste Album war eine Produktion mit Roberto Fonseca. Danach begeisterte Marialy auf unzähligen nationalen und internationalen Bühnen ihre Zuhörer und produzierte weitere Alben. Als erste Frau gewann die heute 42-jährige 2012 den Klavierwettbewerb beim Jazzfestival in Montreux.
Großes Haus im TfN
Im Jahr 2018 wurde Jakob Manz als damals 16-jähriger Teil des Bundesjazzorchesters (“BuJazzO”).
Mit dem BuJazzO spielte Jakob auf renommierten Festivals wie dem Toronto Jazzfestival oder dem Jazzfest Bonn, und in großen Konzertsälen wie der Kodak Hall Rochester (USA), der Philharmonie Essen und dem Gasteig München. Ein Highlight seiner Zeit im BuJazzO, die Anfang 2020 nach 3 Jahren regulär endete, war das Jubiläumskonzert “30 Jahre BuJazzO” mit Star Trompeter Randy Brecker in der Elbphilharmonie Hamburg.
2022 erhielt er den Landes Jazz Preis Baden – Württemberg und trat als Gastsolist beim Jubiläumskonzert „70 Jahre SWR Big Band“ in der Porsche Arena Stuttgart auf, neben zahlreichen Gästen wie Max Mutzke, Götz Alsmann, Curtis Stigers, Nils Landgren, Gregor Meyle, Till Brönner, Joo Kraus, Fola Dada und vielen mehr.
Nach Hildesheim kommt dieser junge Ausnahmekünstler mit seiner eigenen Band, dem Jakob Manz Project.
Die Band 2017 gegründete Formation spielte zunächst in Jazzclubs in und um Stuttgart und gewann schnell den Jazz Musikpreis der Stuttgarter Lions Clubs 2017, gefolgt vom Biberacher Jazzpreis 2018.
Ende desselben Jahres gewannen sie den ersten Preis beim renommierten Future Sounds Wettbewerb der Leverkusener Jazztage.
2020 erschien ihr Debut Album “Natural Energy” bei ACT Music, welches 13 Eigenkompositionen der vier Musiker umfasst.
Karten im VVK gibt es im Servicecenter des TfN, sowie online bei Reservix
zum Preis ab 39,90 Euro und der Abendkasse ab 45,00 Euro.
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Großes Haus im TfN
Gewinner des Förderpreises ist das Maik Krahl Quartett. Krahl, Trompeter, absolvierte sein Jazzstudium an der Carl Maria von Weber Hochschule für Musik in Dresden und studierte zusätzlich den Master of Music Jazz Improvising Artist an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Zu seinen wichtigsten Lehrern gehörten Till Brönner, Malte Burba und der amerikanische Jazztrompeter Ryan Carniaux.
Sein erstes Album Decidophobia erschien 2018 bei Double Moon/ Challenge Records International. Sein zweites Album Fraction, auf dem der Starsaxophonist Seamus Blake als Gast zu hören ist, erschien zwei Jahre später im Mai 2020 bei Challenge Records International.
Auf seinem drittem Album In-Between Flow, welches im September 2022 ebenfalls bei Challenge Records International veröffentlicht wurde, ist neben Krahls Quartett der international renommierte Gitarrist Kurt Rosenwinkel zu hören. Neben seiner Arbeit als Bandleader ist Krahl festes Mitglied im Kölner Subway Jazz Orchestra.
„Die aktuelle Spitze der deutschen Jazztrompeter seiner Generation"
Till Brönner
Karten im VVK gibt es im Servicecenter des TfN, sowie online bei Reservix
zum Preis ab 39,90 Euro und ander Abendkasse ab 45,00 Euro.
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Großes Haus im TfN
HI Five Jazz Music Award
Der Rotary Club Hildesheim verleiht den 2. HI Five Music Award.
In Zusammenarbeit mit dem Bischofsmühle Cyclus 66 e.V. erfolgt die Preisverleihung mit einem Doppelkonzert im Rahmen der Jazztime Hildesheim.
Die Würfel sind gefallen! Die Gewinner des HI FIVE Jazz Music Awards 2023 stehen fest.
Die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Götz Alsmann (Musiker, Sänger und Moderator), Prof. Fiete Felsch (erster Altsaxophonist der NDR Bigband und Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg), Achim Mennecke (Vorstand beim Bischofsmühle Cyclus 66 e.V.), Dr. Matthias Krönig (Präsident des Rotary Club Hildesheim) und Jens Koch (Mitglied im Rotary Club Hildesheim), hat die diesjährigen Gewinner gewählt.
Hauptpreisträger ist der erst 21-jährige Alt-Saxophonist Jakob Manz. Ihn kann man getrost als musikalischen Überflieger bezeichnen. Was der Junge in diesem Alter schon an Preisen abgeräumt hat, ist schier unglaublich! Bereits mit 11 Jahren besuchte er erste Jazz Workshops, wo er bei Musikern wie Klaus Graf und Paul Heller Unterricht hatte. Darüber hinaus spielte er im Landesjugendjazzorchester BW und im Landesjugendensemble Neue Musik BW.
Gewinner des Förderpreises ist das Maik Krahl Quartett.
Mit diesen beiden Künstlern ist eine hochkarätige zweite Gala-Veranstaltung im Theater vorprogrammiert!
Tickets gibt es ab sofort im Service- Center des TfN, sowie online bei Reservix. ![]()
Boogie mit Dennis Koekstadt & Marius Labsch
Der Zugang zum F1 erfolgt ab ca. 22.30 Uhr über den Aufgang Teichstraße.
Der Eintritt ist frei.
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Foyer 1
Ganz dem Namen treu verbindet das Modern Tradition Quartett die Tradition des amerikanischen Jazz mit Einflüssen aus zeitgenössischer europäischer Musik und modernen Stilen.
Dabei wird gleichermaßen respektvoll mit dem besonderen Erbe der Jazz Tradition umgegangen, wie auch große Offenheit gegenüber neuen musikalischen Einflüssen gezeigt.
Gespielt werden ausgewählte Jazzstandards und Eigenkompositionen der Musiker:innen des Quartetts.
Das Projekt wurde 2020 gemeinsam von Felix Lopp und Richard Häckel gegründet, die bereits auf der Jazztime 2018 gespielt haben und dort als junge Hildesheimer Nachwuchsmusiker auf sich aufmerksam machten.
Zusammen mit dem ebenfalls aus Hildesheim stammenden Schlagzeuger Matthias Meyer und der in Hannover lebenden Kontrabassistin Clara Däubler, wurde daraufhin das Modern Tradition Quartet gegründet. Die Ursprünge der Band haben ihre Wurzeln in Hildesheim, Felix Lopp und Matthias Meyer kennen sich bereits seit vielen Jahren aus der Musikschule Hildesheim und waren bereits als junge Musiker zusammen in Bands aktiv. Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Hannover leben sie heute in Berlin und Leipzig, wo sie an zwei der renommiertesten Musikhochschulen Deutschlands studieren und zur vielversprechenden jungen Generation des Deutschen Jazz gehören.
Clara Däubler zählt mittlerweile zu den gefragtesten Kontrabassist:innen der deutschen Szene und ist überregional aktiv. Zu ihren Projekten gehört unter anderem die Big Band Fette Hupe. Richard Häckel lebt ebenfalls in Hannover, pflegt jedoch in diversen Bands und Projekten noch seine Beziehung zu Hildesheim.
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Open Air
Das serbische Wort Čarlama steht für wild abtanzen und Party machen.
Kaum ein paar Minuten auf der Bühne - schon löst das Čarlama Orkestar dieses im Bandnamen liegende Versprechen ein. Sie gehen von Null auf Hundert und erreichen stellenweise 200 Beats pro Minute.
Die von Energie strotzende Musik geht direkt in die Beine und versetzt den Zuhörer in eine Balkan-Kaschemme, in der ein paar schräge Gestalten Karten spielen, der Schnaps in Strömen fließt und im Hintergrund aus dem Radio wilde Musik dazu den Soundtrack liefert.
Nach einem gediegenen Orchester sieht das Orkestar nicht gerade aus: Hier zeigt sich mal wieder die tiefere Bedeutung des Spruches „Kleider machen Leute“. Mit ihren leicht verbeulten Hüten und Anzügen, die noch Parteikader aus Titos Zeiten stolz getragen haben, scheinen sie gerade einer der soeben beschriebenen Balkanbars entsprungen zu sein.
Die Musiker sind nicht nur authentisch in der Volksmusik verwurzelt, sondern auch mit allen Wassern gewaschene Jazzer.
Aber auch ein paar Pop und Rockhits werden nach der „Čarlama-Methode "verbalkanisiert". So wird für Balkan- als auch Jazz-Neulinge das Konzert besser durchhörbar.
Der wilde Partyfunke springt einfach über und zaubert den Zuhörern ein breites Grinsen ins Gesicht. Kein Wunder, hört das Ensemble doch auf den witzigen Spitznamen „The Balkan Funkateers“.
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Open Air
Der in Las Vegas geborene und nun in Orange County lebende Gitarrist Tommy Harkenrider ist schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr in der West Coast Blues und Jazz Szene der USA. Wie kein zweiter vereint er das Beste aus beiden Welten auf seiner Gitarre.
Auf der Bühne konnte er Erfahrungen mit den größten Blues Stars Süd-Kaliforniens sammeln und wurde schnell zum meistgebuchtesten Gitarristen seiner Mentoren und späteren Freunde wie Kid Ramos, Lynwood Slim, James Harman, und Big Jay McNeely. Sein Stil und seine Stimme an der Gitarre sind dabei geprägt von Einflüssen des Jump Blues, RnB und Swing der 1940’er und 50er Jahre.
Für seine Show in Hildesheim kann er dafür auf eine ganz besondere Besetzung zählen. Sein mittlerweile in Hildesheim beheimateter Freund “Slim T” am Gesang und an der Gitarre, hat mit Tommy Harkenrider schon früher in Kalifornien gearbeitet.
Beide entwickeln auf der Bühne eine echte Verbindung, die den Swing Kaliforniens direkt nach Niedersachsen führen sollte. Unterstützt werden sie von einem europäischen Ensemble, welches Tommy auf seinen zahlreichen Touren kennenlernen konnte.
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Open Air
Eine Stimme, die ansteckt und mitreißt, eine fulminante Band mit einem sicheren Gespür für gute Songs, das sind The Blues Guys & The Guinness Horns!
Schweißtreibender R’n’B, Soul und Funk und immer auch Balladen, die unter die Haut gehen.
1983 gründete Gitarrist Hubsi Eggeling in Hildesheim das Rhythm’n’Blues – Quintett The Blues Guys. Vorbilder waren anfangs John Lee Hooker, James Cotton und The Nighthawks.
Später wurden die Blues Guys erweitert durch das Gebläse The Guinness Horns, das den orchestralen Big Band– Sound der Kapelle bis heute prägt. In ihrem 39. Jahr blickt die Band auf weit über 1000 Konzerte u.a. mit ‚Meat Loaf‘ und ‚The Blues Brothers Band‘, diverse TV- und Radioeinsätze im In- und Ausland und auf 14 Auslandstourneen, auch als Kulturbotschafter Deutschlands, durch Kanada, Russland, Irland und den Kosovo zurück. Für den Sommer 2023 ist die 9. Kanada – Tour geplant. The Blues Guys & The Guinness Horns produzierten insgesamt 6 CDs.
„Vor allem aber handelt es sich um hervorragende Musiker/innen, und auch die Produktion ist erste Sahne. Groovender Sound, knackige Bläserarrangements und dazu der exzellente Gesang von Michael Fanger und Marita Eickmeyer – hier gehen beide Daumen nach oben.“
(bluesnews, Dez. 2018).
Ihr Song ‚Over Africa‘ war wochenlang Nr. 1 auf dem Hildesheimer Heimatsender Radio Tonkuhle.
Ihre jahrelange Livepräsenz brachte der Band nicht nur internationale Anerkennung, sondern sie trug auch dazu bei, dass Hildesheim als DIE deutsche Blues– Hauptstadt bezeichnet wird.
Und im nächsten Jahr werden The Blues Guys & The Guinness Horns ihren 40. Geburtstag in der Bischofsmühle / Hildesheim gebührend feiern.
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Großes Haus im TfN
Nach mehr als zwei Corona-Jahren ist es endlich soweit!
Neben Athen, London und New York steht nun auch endlich wieder Hildesheim im Tourkalender der begnadeten Entertainerin. Mit ihrem Programm „Rendezvous with Marlene“ ist Ute Lemper in 25 Städten in mehreren europäischen Ländern und den USA unterwegs. Hildesheim hatte ja bereits für das Jahr 2020 eine der begehrten Shows abbekommen. Und den Veranstaltern ist es gelungen, das Engagement bis in dieses Jahr hinein zu halten!
Montag, 06.06.2022, 19.30 Uhr
Großes Haus im TfN
HI Five Music Award
Der Rotary Club Hildesheim verleiht den HI Five Music Award.
In Zusammenarbeit mit dem Bischofsmühle Cyclus 66 e.V. erfolgt die Preisverleihung mit einem Doppelkonzert im Rahmen der Jazztime Hildesheim. Der Musikpreis wird in diesem Jahr erstmalig vergeben. Die Auslobung richtete sich an Bands in der Sparte Jazz.
Der Preisträger 2022 ist die Band "triosence", die mit ihrem neuen Album "Guilia" gerade auf Platz 3 der Jazz Charts steht.
In der Jury waren neben Mitgliedern des Rotary-Clubs und des Bischofsmühle Cyclus 66 e.V. auch so hochkarätige Künstler wie Prof. „Fiete“ Felsch, u. a. Saxophonist bei der NDR Bigband, und Prof. Dr. Götz Alsmann vertreten, die sich einstimmig für triosence als Preisträger ausgesprochen haben.
Open Air
Nico Duportal nimmt seine Inspiration aus den schwarzen Wurzeln des Rock'n'Roll, ebenso wie aus der angesagten afroamerikanischen Musik der 50er, mit dem frühen Rhythm'n Blues und Swing.
Für einige Jahre begleitete er große US- Stars der Szene, wie Lynwood Slim, Junior Watson, Roddy Jackson, R.J Misho, Mitch Woods, Wanda Jackson , Big Jay McNeely, Gizzelle oder Alex Vargas.
Nachdem der Sänger und Gitarrist jahrelang dem klassischen Blues gedient hat, erkundet er mit einer neuen Band, den Lowland Brothers, nun den Country-Soul.
Denn seit ein paar Jahren reizt ihn der Wunsch nach etwas anderem: eine persönlichere Musik, weniger Referenzen, eine Form der Exposition, die sich durch Komposition und Songwriting zieht.
Alte und verwurzelte Musik, mit amerikanischer Musik, und es soll französisch sein!
2019 kündigte er diese neue Richtung mit einer Übergangsband, Nico Duportal & The Sparks, an. Und er bestätigt es heute wunderbar mit den Lowland Brothers, die mehr als nur seine neue Band sind. Max Genouel, Fabrice Bessouat, Hugo Deviers, Damien Cornelis und Nico Duportal!
Man hört Anklänge an Roy Orbison, Curtis Mayfield, Creedence Clearwater Revival oder Dan Auerbach, aber niemals eine Imitation oder Stilübung.
Es duftet nach einem trägen Sonntagmorgen in einer kleinen Stadt im Süden. Man würde davon träumen, es am Ende der Straße am Rande des Pazifiks zu hören und den Sonnenuntergang zu beobachten. Wenn Sie dort nicht sein können, kommen Sie zur Jazztime, und genießen Sie diesen herrlichen Open-Air-Abschluss!
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Open Air vor dem Stadttheater
Montag, 06.06.2022
11.30 Uhr: Spottiswoode & Friends -USA/D
13.00 Uhr: Yellow Umbrella -D
15.00 Uhr: Nico Duportal & The Lowland Brothers -F
Großes Haus im Stadttheater
22.45 Uhr: Modern Tradition Quartett -D
Der Eintritt ist frei
Sonntag, 05.06.2022
20.45 Uhr: The Soul Of New Yorks Spanish Harlem -Int
Tickets ab 39,90€ im VVK, ab 45 Euro an der Abendkasse
Aftershowparty im Foyer 1
22.45 Uhr: Blues Allstar Jam -USA / D
Der Eintritt ist frei
Montag, 06.06.2022
HI Five Music Award
19:30 Uhr Felix Ambach Trio (Nachwuchspreis)
20.45 Uhr Triosence (Preisträger)
Der HI Five Music Award wird durch den Rotary Club Hildesheim verliehen
Tickets ab 19,90€ im VVK, ab 25 Euro an der Abendkasse
Open Air
Die Swing Co-op von Stimmig und den Milltones
Seit mehr als 20 Jahren swingen und singen sich die Milltones - das kleinste internationale Tanzorchester Hildesheims - durch die coolsten Songs des 20. Jahrhunderts.
Dabei wird seit Anbeginn weder vor fremden Genres noch vor fremden Sprachen Halt gemacht, im Gegenteil: Was nicht niet- und nagelfest ist, ob nun Rock, Pop, Reggae, Chanson, Country, Schlager oder NDW, klingt bei den Milltones, als ob sich gleichzeitig Django Reinhardt und Nat King Cole ausgetobt hätten. Völlig egal, ob auf englisch, französisch, deutsch, jiddisch, spanisch oder hawaiianisch – Hauptsache, es swingt, bis der Arzt kommt!
Für die erste Jazztime nach dem Lockdown haben Matti Müller (vocals/rhythm guitar), Gunnar Hofmann (lead guitar) und Michael Cammann (double bass) gleich ein doppeltes Sahnehäubchen am Start: Judith Reichardt und Laura Steinecke, die beiden Sängerinnen der Gruppe Stimmig.
Und was liegt dann näher, als diesem Projekt gleich einen neuen Namen zu geben? Meet The Stimmtones – vokaler, Swing, verswingter Pop und alles, was erst noch Swing werden will, wenn es mal groß ist. Versehen mit fantastischem dreistimmigem Gesang, wie man es von Stimmig gewohnt ist und dem einmaligen akustischen Sound der Milltones.
Die Stimmtones sorgen für einen dermaßen swingenden Jazzgenuss, dass Ohren, Herzen, Beine, ganze Körper in Schwingung geraten.
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Open Air
Trouble Ahead spielen Rhythm’n’Blues. Sie sind inspiriert durch die 40er und 50er Jahre – Swing, West Coast Jump, Soul, Surf, die ungeschliffenen Klänge von Chicagos Blues sowie Musik von nahezu überall auf der Welt – teils zeitgenössisch, teils fast vergessen: Erstklassige R’n’B- und Soulhits von LaVern Baker, Ruth Brown oder Etta James, sowie elektrischer Post-War-Blues von Little Walter, B.B. King oder T-Bone Walker.
Ihre tiefe Anerkennung dieser Stile kann in einer Auswahl von Interpretationen obskurer Songs aus der Vergangenheit sowie eigenem Material gehört werden. Man sagt, gute Musik bewegt entweder das Herz oder den Hintern – diese Band hat beides im Programm. Tanzen wie träumen erwünscht.
Was 2016 zunächst als Duo begann ist inzwischen zu einer fünfköpfigen Band um Sängerin Anja Tschenisch herangewachsen. Mit Bruno Laube an der Mundharmonika und Christoph Hennebeil an der Gitarre hat die Band nicht nur zwei virtuose Instrumentalisten, sondern auch zwei weitere Sänger, die die Vielseitigkeit der Band unterstreichen.
Trouble Ahead haben es nicht nötig sich zu verstellen und stehen zu ihrer Ausrichtung als oldschool Bluesband, ohne dabei puristisch zu klingen.
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Open Air
Die aus den verschiedensten Teilen Europas stammenden Mitglieder der Band Jordans Drive haben eine atemberaubende Begabung, die Musik aus den 40ern zu spielen, die ihre Zuhörer sprachlos macht. Und trotzdem lassen sie zu keiner Zeit Zweifel daran, dass man sich im 21. Jahrhundert befindet.
Die Band bietet eine phantastische, bunte, energie-geladene Show, einen großartigen Mix aus alten und neuen Songs. Sie können gar nicht anders – sie geben auf der Bühne immer alles.
Die Anzüge, die die Band trägt, sind alle original Zoot Anzüge von Suavecito in New York City. Und die selbstverständlich echten Two-Tone Shoes kommen von Stacy Adams, auch aus New York City. Der Style und die Outfits sind exakt identisch mit denen, die Jordans Drive im Jahr 1942 hatten.
Der authentische Look, die gefakte Vergangenheit sowie die Show, mit ihrem speziellen Licht, den durchdachten Bühnen-Elementen und natürlich der Musik kreieren zusammen einen perfekten surrealen Cocktail. (Übrigens, ihr liebster Cocktail ist der Margarita!)
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Open Air
Mehr als 30 Jahre weltweit auf Tour, das sind mehr als 5.000 Konzerte -– Die BBs lieben ihre Musik und spielen den Blues so gekonnt, dass selbst die Amerikaner inzwischen den Hut vor dieser deutschen Band ziehen. Mit ihrer Mischung aus „Rhythm & Blues“ und einem Hauch „Sixty Soul“ haben Sie sich eine Fangemeinde um den ganzen Globus erspielt.
Die Band erhielt zahllose Auszeichnungen wie den „German Blues Award“ und den Titel „beste Bluesband Europas“ durch französische Musikredakteure, ihre CD „Unique Taste“ wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik prämiert.
B.B. & The Blues Shacks stehen für großartige Live-Auftritte und haben sich so auch als Top-Act in Übersee etabliert. Sie spielten in Dubai, auf dem Doheny Festival in Los Angeles, und beim Byron-Bay-Festival in Australien mit Künstlern wie Bob Dylan, B.B. King und Elvis Costello vor Zehntausenden.
Und nach zwei Jahren Corona-Pause freut sich die Band umso mehr, endlich wieder den Theatervorplatz zum Kochen zu bringen!
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Großes Haus im TfN
Mit „The Soul Of New York’s Spanish Harlem“ präsentieren die Jazztime-Macher zur 42. Auflage der Kult-Veranstaltung eine mitreißende Zeitreise von 1919 bis 2022, von den Anfängen der musikalischen Sub-Kultur bis in die Gegenwart!
New York’s Stadtteil „Spanish Harlem“ ist durch seine Latino Sub-Kultur weltberühmt!
Die gleichnamige Show nimmt den Zuschauer mit auf eine Zeitreise von den 1920er Jahren bis hin zur Gegenwart. Virtuose Musik und Tanz werden von einer Multivision mit Bildern aus den verschiedensten Epochen begleitet.
Man fühlt sich mitten in die Hinterhöfe und die Szeneclubs von „Spanish Harlem“ versetzt. Ein mit allen Grooves gewaschenes Sextett, drei Sänger/-innen und zwölf preisgekrönte Tänzer/-innen machen diese „hot show of Latin music, song & dance“ zu einem Erlebnis für alle Sinne.
Weiterlesen: Jazztime 2022 - The Soul Of New Yorks Spanish Harlem
Foyer 1
Die Aftershow nach der Gala am Pfingstsonntag bestreiten die Hildesheim Blues Allstars. Lang genug haben alle Musiker darauf gewartet wieder die Bretter, die die Welt bedeuten zu betreten. Beim Allstar Jam bekommen sie alle ihre Chance. Organisiert wird der Jam, wie auch schon die Jams im Sommer und Winter in der Bischofsmühle, von Till Seidel und seiner Band um Dirk Vollbrecht, Dennis Koeckstadt und Dennis Brendes.
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Open Air
Er ist wieder da! Nach vielen erfolgreichen Konzerten in den USA und einigen Gastspielen in Europa in den Jahren vor der Pandemie kommt Spottiswoode – laut dem New Yorker ein echtes “Genie” – nun endlich wieder nach Deutschland und damit auch gleich nach Hildesheim, zur Jazztime!
Er hat mit seinem außergewöhnlichen Songwriting und seiner einzigartigen Stimme mehrfach den „Independent Music Award“ gewonnen, seine Songs werden gecovert, tauchen in Filmen (u.A. „Bob der Streuner“ im Jahr 2016) und TV-Serien auf.
Seine Musik, die stilistisch gekonnt Blues, Jazz und Folk miteinander verbindet, besticht in ihrer klaren, tiefen Emotionalität.
Spottiswoode wird bei seiner diesjährigen Deutschland-Tour vom Londoner Bassisten Jonny Gee, der Berliner Sängerin Angi Stricker und dem Hildesheimer Gitarristen Matti Müller unterstützt, was vor allem eines verspricht: pure musikalische Poesie!
Spottiswoode schreibt und performt seit zwanzig Jahren in New York, vor allem als Frontmann von Spottiswoode & His Enemies, einer siebenköpfigen Band, die längst zu einer New Yorker Institution geworden ist. Mit und ohne Band hat Spottiswoode ein knappes Dutzend vielgepriesene CDs veröffentlicht, ist weltweit auf Tour und spielt in so bekannten Konzerthallen wie dem Lincoln Center. Seine Band ist auf den unterschiedlichsten amerikanischen Radiosendern (XM Loft, World Cafe und Soundcheck) gefeatured worden.
Spottiswoode ist viermal für den Independent Music Award nominiert worden und hat ihn diesen Preis zweimal gewonnen.
Er ist mit Leonard Cohen, Ray Davies, Tom Waits and Nick Cave verglichen worden, trotzdem trägt Spottiswoode’s Arbeit eine ganz eigene Handschrift, und seine Konzerte überzeugen in ihrer klaren Emotionalität, ob nun solo oder mit seiner Band. Dan Reed stellt beim Sender WXPN übereinstimmend fest: Er ruft “echte Emotionen hervor, zuweilen mehrere sehr unterschiedliche Emotionen in einem einzigen Song.”
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Open Air
Yellow Umbrella, Dresdens Reggae & Ska – Helden, sind zurück mit neuem Programm, neuem Album und neuen Anzügen.
Es ist unglaublich, dass diese Formation tatsächlich aus Deutschland kommt, den selten hat ein deutsches Ensemble derart glaubhaft Reggae, Ska und Gypsy dargeboten. Unglaublich schick ist diese Band noch dazu, mit ordentlichem Anzug, Krawatte und ordentlicher Frisur.
Seit 1994 unermüdlich unterwegs hat sich die Band einen legendären Ruf als Partygarant weit über die Szene hinaus erarbeitet. Ursprünglich in Dresden gegründet, stammen die Bandmitglieder mittlerweile aus Frankreich, Spanien, USA und Deutschland und leben in Dresden, Leipzig und Reims (Frankreich). Doch nicht nur musikalisch, auch politisch haben die Regenschirme das Herz am richtigen Fleck: Im dunklen Winter 2014/2015 stellte sich die Band bei Kundgebungen und mit ihrem Song "No Pegida" (zusammen mit Trettmann) gegen die fremdenfeindliche Bewegung Pegida.
Ihr aktuelles Album "Hooligans Of Love", veröffentlicht auf dem renommierten Berliner Label "Pork Pie", sprengt mit seiner wilden Mischung aus Reggae, Ska, Rocksteady, Dub, Klezmer, Jazz und Balkan wieder alle Genregrenzen. Das ist frisch, extrem tanzbar und musikalisch auf höchstem Niveau. Ein Abend mit Yellow Umbrella ist ein ganzheitlicher Genuss für Herz, Hirn, Augen und Füße!
"Wohl keine andere Band hierzulande hat momentan so einen genreübergreifenden Stilmix zu bieten wie die gelben Regenschirme!" (RIDDIM)
Besetzung:
Jens Strohschnieder (voc, keyb), Bernard Lanis (ts, sopran), Thomas Hellmich (tb), Germi Riess (tp, backvoc), Fritz Bayer (g, backvoc), Jürgen Kalkschies (b), Gero Dumrath (dr, backvoc)
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Open Air vor dem Stadttheater
Montag, 10.06.2019
11.30 Uhr: The Small Easy -D
13.00 Uhr: Joel Havea Trio -AUS
15.00 Uhr: Till Seidel Band -D
Großes Haus im Stadttheater
20.45 Uhr: Klaus Doldinger´s Passport- D
22.45 Uhr: Timelab -D
Sonntag, 09.06.2019
20.45 Uhr: Tom Schilling & The Jazz Kids -D
Tickets ab 34,90€ im VVK, ab 40,00€ an der Abendkasse
Aftershowparty im Foyer 1
22.45 Uhr: Boogie Bar @ Jazztime -D
Der Eintritt ist frei
Open Air
Die 35-jährige australische Jazzsängerin und Singer-/Songwriterin Lauren Lucille entstammt einer Familie von Jazzmusikern, und ihre Mutter Sharny Russell gehört zu Australiens besten Jazz-Singer-/Songwritern.
Als Kind ist Lauren anscheinend in einen Kessel mit Swing-Zaubertrank gefallen, denn seit ihrer Ankunft in Großbritannien im Oktober 2014 begeistert sie gekonnt britische und deutsche Hörerschaften.
Die Verschmelzung von Laurens ausdrucksstarker Stimme mit dem einmaligen akustischen Sound der Milltones führt zu einem dermaßen swingenden Jazzgenuss, dass Ohren, Herzen, Beine, ganze Körper in Schwingung geraten.
Open Air
Die neunköpfige Banda Senderos aus Essen gehört mit ihrem handgemachten und basslastigen Clubsound zweifellos zu den vielversprechendsten
Newcomern der deutschen Independent-Szene. Dancehall verschmilzt mit Reggae Grooves, fette Bläsersätze surfen auf dickem Beat.
Live ist die Banda massive gute Laune...
Open Air
Im Frühjahr 2018 haben die stadtbekannten Cowboys in zweiwöchiger Klausur, in Dänemark, zwölf zeitlos schöne Eigenkompositionen eingespielt. Das Ergebnis lässt sich mehr als hören - ein abwechslungsreiches Menue, gespickt mit Blues, Soul, Rock‘n‘Roll und unverkennbarem Country-Einfluss. Als Hommage an die großen Meister erinnern einige Songs bewusst an Willy Deville, Tom Petty und Hank Williams.
Großes Haus im TfN
Mehr als 5.000 Live-Auftritte, Tourneen durch 50 Länder und über 2.000 veröffentlichte Kompositionen sind wichtige und unüberhörbare Impulse, die Klaus Doldinger dem deutschen Kulturleben gegeben hat. Ohne Zweifel ist der inzwischen 82-jährige der wichtigste deutsche Musiker der Nachkriegsgeschichte!
Seine wohl bekanntesten Werke sind die Titelmusik zu dem Film Das Boot, den Serien Tatort, Liebling Kreuzberg sowie Ein Fall für Zwei und die Filmmusik zu Die unendliche Geschichte.
Er wurde mit drei Echos, zahllosen Jazz-Auszeichnungen und nicht zuletzt dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Foyer 1
„timelab" fusioniert Jazz, Soul und Funk zu einem loungigen Cocktail. Dabei stehen Groove, transparenter Sound und mehrstimmiger Gesang im Mittelpunkt eines modernen Sound-Bildes.
Bei den Musikern handelt es sich allesamt um langjährige professionelle Wiederholungstäter in Sachen Jazz- und Popmusik.
Open Air
„Mit Siggy Davis erstrahlt die Bühne! Grandios erzählt die Künstlerin Geschichten im Blues abwechselnd mit Jazz und Soultiteln. Fast schon in Trance singt sie ihre Gefühle frei heraus, afrikanische Rhythmen und Tänze finden Einzug.
Ihre drei aufmerksamen Begleiter geben den Stücken einen innovativen und spannungsgeladenen Touch!“
So schreibt die Presse über Siggy Davis, eine der renommiertesten Jazz- und Musical-Sängerinnen Deutschlands.
Open Air
Colton Turner, der Rockabilly-Star aus Kalifornien kommt mit seiner eigenen Formation zur Jazztime Hildesheim.
Mit seinem Bruder Zane gründete er bereits während der Highschool seine erste Band und spielte Beatles-Cover und andere Sechziger-Musik. Nach kurzer Zeit entdeckten sie die erste Generation der Rock’n’Roll-Musiker wie zum Beispiel Buddy Holly.
Daraufhin veränderten sie ihr Line-Up, nannten ihre Band The Senders und spielten die Musik der 50er.
Open Air
Die skandinavischen Länder haben schon seit Jahrzehnten beeindruckende Bluesmusiker hervorgebracht. Da ist es eigentlich kein Wunder, dass auch im Bereich der aktuell so populären Retro-Bluesbands wieder eine Formation aus dem hohen Norden herausragt.
Das Quintett um den Harpspieler und Sänger Greg Anderson spielt nicht nur den klassischen , alten, traditionellen Chicago-Blues, sondern bewegt sich auch stilsicher im Westcoast-Swingbereich, gepaart mit einem Schuss Louisiana-Blues.
Großes Haus im TfN
Es ist schon seit einiger Zeit kein gut gehütetes Geheimnis mehr, dass der Berliner Schauspieler Tom Schilling tatsächlich schon seit vielen Jahren seine eigenen Lieder komponiert und schreibt.
Tom Schilling hat lange gezögert, mit seinen Songs an die Öffentlichkeit zu gehen, denn singende Schauspieler gibt es seiner Meinung nach eigentlich schon genug: Doch dann lernte er beim Dreh vom Film Oh Boy die Jazz Kids kennen. Die sind ein Haufen musikalischer Überflieger, die mehr oder weniger extra vom Regisseur des Films, Jan-Ole Gerster, für dessen Soundtrack zusammen gewürfelt wurden, nur um dann folgerichtig den Deutschen Filmpreis für die beste Filmmusik zu gewinnen.
Der Name ist ein wenig irreführend, denn mit Jazz haben Schillings Songs nicht wirklich viel zu tun. Eher schon erinnern sie an deutschsprachige Pop- Bands wie Tocotronic oder Element of Crime.
Foyer 1
Die Boogie Bar ist seit nun mehr als zwölf Jahren einer der erfolgreichsten Treffpunkte für Musiker und Musikliebhaber der 20er, 30er Jahre im Raum Hannover - Hildesheim. Dennis Koeckstadt (ehem. B.B. & the Blues Shacks) präsentiert ihnen in seiner Trio Besetzung guten, alten, akustischen Piano Boogie Woogie & Blues.
Open Air
The Small Easy lässt das New Orleans der Jahre 1900 bis 1950 wieder aufleben. Hier im Big Easy, dem einzigartigen Schmelztiegel des amerikanischen Südens, entstand im Zusammenwirken von afrikanischen, französischen, indianischen und karibischen Einflüssen die Urform des Jazz.
Der Stil der Band liegt irgendwo zwischen creolischen Lovesongs, Boogie-Woogie, Dixieland und Blues.
The Small Easy spielen Songs von Jelly Roll Morton, Clarence Williams & King Oliver bis hin zu Louis Armstrong, Sidney Bechet, Duke Ellington und vielen anderen auf eine authentische, respektvolle Art, die diesen alten Originalen verpflichtet ist.
Open Air
Joel Havea ist ein echtes Multitalent. Ein bewanderter Songwriter, authentischer Sänger, großartiger Gitarrist und faszinierender Performer, dessen Songs von vielfältigen musikalischen und kulturellen Einflüssen geprägt sind.
Der Sound wird von seiner starken Soul-Stimme geprägt, warm, gefühlvoll mit kräftig markanter Klangfarbe. In Tonga geboren und in Melbourne aufgewachsen, wurde Joel schon früh zum Teil der pulsierenden, vielseitigen Musikszene der kulturellen Hauptstadt Australiens.
Seine Wurzeln spiegeln sich in seiner leichten und unbeschwerten Art Musik zu machen wieder. Dabei ist sein Stil sehr vielseitig und zieht Inspiration aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen - Soul und Pop, Blues, Roots und Reggae, verbunden mit der Lässigkeit und sonnigen Stimmung seiner zwei Heimaten.
Open Air
Till Seidel, der junge Sänger und Gitarrist aus Hildesheim, gehört zwar immer noch zum Blues-Nachwuchs in Deutschland, aber das Geheim-Tipp-Dasein hat er längst hinter sich gelassen. Seine Band zu hören und zu sehen ist ein Erlebnis der besonderen Art!
Um Anfang der 2000er in der niedersächsischen Provinz auf den Blues zu kommen, braucht es vor allem Interesse. Zugegeben, in Hildesheim war der Weg zum Blues nicht
ganz so umständlich, schließlich kommen einige der bekanntesten Blues Bands Deutschlands aus der kleinen Großstadt, in der Nähe von Hannover. Als Till Seidel mit 14 Jahren zur Gitarre griff, gab es aber erstmal nur Musik der härteren Gangart.
Liebe Gäste,
nach den Ankündigungen des Corona-Kabinetts vom 15.04.2020 wird die Jazztime dieses Jahr insgesamt als Großveranstaltung leider nicht erlaubt sein.Wir haben mit allen Künstlern entsprechende Vereinbarungen getroffen, dass die Konzerte, insbesondere die Galaveranstaltungen 1:1 auf Pfingsten 2021 verschoben werden.
Das Konzert mit Ute Lemper „Rendezvous mit Marlene“ wird auf Pfingstsamstag, 22. Mai 2021, verschoben.
Das Konzert mit „The Soul Of New Yorks Spanish Harlem“ wird auf Pfingstsonntag, 23. Mai 2021, verschoben.
Bisher gekaufte Karten behalten für diese Daten ihre Gültigkeit.
Allerdings können Karten auch an den jeweiligen Vorverkaufsstellen bis zum 30. Juni 2020 gegen Erstattung zurückgegeben werden.
Wir sind ihnen jedoch sehr dankbar, wenn Sie ihre Karten für die Ausweichtermine behalten.
Die Künstler, die Agenturen und natürlich der Bischofsmühle Cyclus 66 e.V. bedauern diese Situation sehr.
Wir freuen uns bereits jetzt schon, alle Gäste bei bester Gesundheit im kommenden Jahr im und vor dem Stadttheater zu begrüßen!“
Eröffnungskonzert auf dem historischen Marktplatz
Zum traditionellen Auftakt auf dem Historischen Marktplatz Hildesheim gibt es Jazzklassiker.. Da dürfen natürlich Highlights wie Lullaby Of Birdland, The Girl From Ipanema und Satchmos What A Wonderful World genauso wenig fehlen wie Pink Panther oder Autumn Leaves.Dazu spielt die Band auch Songs aus eigener Feder, abgerundet mit einer Portion Blues und Bossa Nova.Open Air vor dem Stadttheater
Montag, 21.05.2018
11.30 Uhr: Madison Skiffle Company -D
13.00 Uhr: Lösekes Blues Gang -D
15.00 Uhr: The Kokomo Kings -DK / SE
Großes Haus im Stadttheater
22.45 Uhr: Lauren Lucille & Band - AUS / D
Sonntag, 20.05.2018
20.45 Uhr: Thomas Quasthoff Quartett -D
Das Konzert ist leider bereits ausverkauft
Aftershowparty im Foyer 1
22.45 Uhr: Haeckel-Lopp Quartett - D
Der Eintritt ist frei
Großes Haus im TfN
Tom Geabel singt Sinatra
Die Bild-Zeitung nennt ihn den „deutschen Sinatra“! Tom Gaebel!
Seit er 2005 sein Debütalbum "Introducing Myself“ veröffentlicht hat, ist der Mann mit der unnachahmlichen Stimme aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken. Kein anderer Entertainer Deutschlands verbindet derart leidenschaftlich knackige Big-Band-Sounds mit der mitreißenden Leichtigkeit des Easy Listening.
Nach dem Musikstudium in den Fächern Posaune, Schlagzeug und Jazzgesang in Amsterdam zieht er nach Köln und gründet 2004 seine erste eigene Big Band. Seitdem begeistert Tom Gaebel das Konzertpublikum deutschlandweit wie international, wo immer er auch samt seinem zwölfköpfigen Orchester auf der Bühne steht.
Seit 2006 wurde Tom Gaebel fünf mal mit dem German Jazz Award in Gold und Platin ausgezeichnet.
Open Air
Walt´s Blues Box - CH / A
Walt’s Blues Box präsentiert seit der Gründung 2006 dem Publikum ein dynamisches Bluespotpouri vom traditionellen über den swingigen, jazzigen bis zum funkigen Blues. Ein spannendes, bluesiges und grooviges Programm, bestehend v. a. aus eigenen, ergänzt mit einigen fremden Kompositionen, dessen Inhalt jedem Blues- und Musikliebhaber in Beine, Bauch und Seele kriecht.
Open Air
Wenn die Bet Williams Band auf die Bühne kommt, verschmelzen erdiger Folk, Rock und Blues mit mitreißenden Melodien und überraschenden Texten. Die Stimme der amerikanischen Sängerin Bet Williams wirbelt dabei durch vier Oktaven: Mal erfüllt sie mit ihrer Energie den ganzen Raum, dann schwebt sie als Flüstern in der Luft. Dazu kommt ein ungewöhnliches Talent fürs Geschichtenerzählen – hier ein ernstes Bekenntnis, dort eine chaplineske Pantomime.
Open Air
Eine Stimme, die ansteckt und mitreißt, eine fulminante Band mit einem sicheren Gespür für gute Songs, das sind The Blues Guys & The Guinness Horns!.
Weiterlesen: Jazztime 2018 - The Blues Guys & The Guinness Horns
Open Air
Schon fast traditionell startet der zweite Open-Air-Tag mit einer Big Band!
Die wunderbare Hildesheimer Big Band Varifocal Jazz Lounge widmet sich seit ihrer Gründung 2009 sowohl Standards aus dem Swing-Repertoire des Great American Songbook als auch Latin- und Funk-Klassikern, dargeboten in gefälligen, unterhaltsamen Arrangements..



