Sicher – es gibt Kleinkunst, die einfach nett unterhält, das reicht uns nicht.
Sicher – es gibt literarisches Kabarett mit wunderbar poetischen Texten, das können wir nicht.
Sicher – es gibt Musikkabarett, wir spielen Blockflöte, das wollen Sie nicht.
Sicher – es gibt Comedy über Frauen - ihre Schuhe; Männer - ihre Krankheiten und über Männer und Frauen – ihre Beziehungen, das wollen wir nicht.
Vieles davon spielt nur unter der Gürtellinie, damit kennen wir uns überhaupt nicht aus.
Viele Programme langweilen, das machen wir garantiert nicht.
Viele imitieren die jüngst verstorbenen Brandt, Wehner oder Franz-Josef Strauß? Wir nicht.
Und dann gibt es da noch Cabaret mit viel Haut und in Strapsen, das wollen wir Ihnen nicht zumuten.
Aber wenn Sie anspruchsvolle Unterhaltung und politisches Kabarett mögen, gerne etwas auch zwischen den Zeilen entdecken und das Lachen mal im Hals stecken bleiben darf, dann sind Sie beim Kabarett „Die Buschtrommel“ richtig.
Erfahren Sie Neues über: Bewährungshilfe für aussteigewillige Freie Demokraten, was zur Zeit gerade billiger zu kaufen ist: Griechenland oder eine Doppelgarage in der Uckermark.
Armes Deutschland: Bankräuber kommen nach getaner Arbeit mit Schulden nach Hause, in 1-Euro-Shops wird eingebrochen und die Orientierungslosigkeit beginnt schon im Mutterleib: immer mehr Babys greifen zum Kaiserschnitt, weil sie den natürlichen Ausgang nicht finden.
Regie: Rudolf Gäbler
„Spitzfindig, aktuell, gnadenlos, vor allem wandelbar und wortgewandt parodiert die Buschtrommel die gesellschaftlichen Missstände.“ (Allgemeine Zeitung Mainz)
„Abwechslungsreiche Politsatire vom Allerfeinsten mit lauten Pauken- und leisen Trommelschlägen.“ (AZ Kaufbeuren)
„Minutenlanges Gelächter, spontane Zwischenrufe und erschütterndes Schweigen – die Buschtrommel zog das Publikum in einen ganz eigenen Bann.“ (Hagener Rundschau)