Magnetic Music, die renommierte Künstleragentur, gilt bereits europaweit als die Agentur mit der besten Spürnase für neue Talente. Nach den sensationellen Paperboys schickt Magnetic Music eine weitere musikalische Neuentdeckung nach Deutschland auf Tournee.
Das junge Quintett Beoga beeindruckt mit einem innovativen und eigenständigen Sound. Kein Wunder, dass sie bei den Irish Music Awards als „Best Trad Newcomer“ und „Best Album of the Year“ nominiert wurden und bereits weltweit im Programm der führenden Folk- und Weltmusikfestivals zu finden sind.
Im Mittelpunkt der Band steht die bezaubernde Niamh Dunne (ausgesprochen Niv), eine der besten neuen Frauenstimmen Irlands. Kaum zu glauben, dass eine so zarte junge Frau eine so volle, rauchige und körperliche Stimme hat. Nicht von ungefähr erinnert sie an die legendäre Dolores Keane in ihrer Jugend. Doch damit sind die Talente der Niamh Dunne noch lange nicht erschöpft! Sie ist eine Teufelsgeigerin und einige Lieder im Bandrepertoire stammen auch aus ihrer Feder.
An der Bodhrán, der irischen Rahmentrommel, hat die Band mit Eamonn Murray einen „All Ireland Champion“, der diesen Wettbewerb in allen Altersklassen gewonnen hat. Der lustige Wuschelkopf ist einer der großen Vertreter des virtuosen „high end“ Stils.
Verblüffend ist auch die Besetzung der Band mit zwei „Button Accordions“. Damian McKee und Seán Óg Graham achten streng darauf, dass sich die beiden Quetschkommoden nicht in die Quere kommen oder im stetigen Unisono langweilen.
Die Zwei teilen sich brüderlich die Rolle des Solisten und Begleiters, verweben sich in markanter Zweistimmigkeit und kontrapunktischen Rhythmen. Irische Journalisten haben dafür die griffige Bezeichnung „duelling accordions“ geschaffen. Seán Óg wechselt bei Liedern zur Gitarre und steuert auch die Harmony Vocals bei.
Für die fetten Töne und synkopierten Rhythmen welche die Zuhörer zum Tanzen animieren, ist der Keyboarder Liam Bradley zuständig. Da die Gruppe drei Titel des aktuellen Albums „Mischief“ mit den Prager Symphonikern eingespielt hat, muss Liam zuweilen auch die Streicherarrangements aus den Tasten zaubern.
Was macht das Besondere von Beoga aus? Viele Bands beginnen ihre Stücke nah an der Tradition und mit jeder Wiederholung wird es moderner. Beoga machen es oft genau umgekehrt. Sie hecken ein modernes Vorspiel aus, das uns z.B. in ein Tango-Lokal im fernen Argentinien zu entführen scheint – Astor Piazolla lässt grüßen. Plötzlich windet und befreit sich daraus ein irrwitziger Reel, der nicht nur stilistisch sondern auch durch seine Virtuosität verblüfft. Beoga ist das gälische Adjektiv für „lebendig“ und die Band macht ihrem Namen alle Ehre. Ihre Musik verzaubert mit Energie, Kreativität und guter Laune. Irish Folk à la Beoga ist einfach „Worldmusic made in Ireland“.
Die „New Folk Wizards“ sind die irischen Überflieger der Stunde und man muss sie nicht nur gehört, sondern auch gesehen haben. Diese Band wird die Geschicke des Irish Folk in diesem Jahrzehnt maßgeblich mitbestimmen.
Die internationale Presse ist der gleichen Meinung: “Super vocals, a terrific staccato beat to a rhythm with a real sense of style and wit. This is a major, major band to be reckoned with” (Chicago American News).
In die selbe Kerbe schlägt das Feuilleton der FAZ, das anlässlich des Konzertes der Band beim Irish Folk Festival in der Alten Oper Frankfurt wie folgt schwärmt: „ Das junge Quintett BEOGA fetzt … die Jigs & Reels unwiderstehlich mit jazzigem Drang und Drive, wilden Synkopen und schrillen Dissonanzen herunter, um im nächsten Moment sinfonische Pastellstimmungen wie in den besten Momenten der Chieftains zu erzeugen.“
Prädikat 5 Sterne!
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